Die Watzmann-Umrundung in Berchtesgaden gehört zu den schönsten Wanderrouten in den Alpen. Unbeschreiblich schön ist der Ausblick vom Großen Hundstod, die bizarre Bergwelt des steinernen Meers und erfrischend ein Bad im kristallklaren Wasser des Königsees. Im September 2016 wanderte mein Freund Daniel durch diese herrliche Kulisse und hat seine Eindrücke in einem ergreifenden Film festgehalten.

Die Basis für unsere Tour bildete ein Tourenvorschlag des Deutschen Alpenvereins.  Abänderungen im Verlauf sind vor allem der kleine Schlenker über die Ingolstädter Hütte und das Riemannhaus, die wir aufgrund der tollen Lage wärmstens empfehlen können.

5 Freunde, 5 Tage und 5 Speicherkarten voll mit Videomaterial und Fotos. Das waren die Eckdaten, die am Ende unserer Hüttenwanderung um den Watzmann standen. Noch Tage nach der Tour wirkten die Eindrücke nach. Der steile Aufstieg von Schönau zum Watzmannhaus durch Nebel und Regen, der ausgedehnte Marsch durch das von Gletschereis geformte Wimbachtal, die bizarr-bezaubernden Weiten des steinernen Meeres.

Der Blick auf den Watzmann

Wie immer nach einer Reise saß ich im Anschluss über einem digitalen Haufen an Bildmaterial. Zusätzlich zu den Fotos hatte ich mir dieses Mal auch vorgenommen, ein bisschen zu filmen. Die nagelneue Kamera (eine Sony A7RII) musste schließlich auf Herz und Nieren getestet werden. Ich hatte keinen Plan, was ich aus den vielen Bewegtbildern machen würde und begann, ein paar Aufnahmen aneinander zu schneiden. Nach und nach entwickelte sich ein gewisser Flow und ich dachte mir, das könnte mehr werden als ein simples Urlaubsvideo.

Das Steinerne Meer

Also fragte ich meinen Freund Philipp (gelernter Tonmeister), ob er nicht Lust hätte, ein kleines Sounddesign zu machen. Meine gute Freundin Aku bat ich, ein paar inspirierende Zeilen zu schreiben, die zu den Bildern passen. Beide waren von der Idee begeistert und machten sich an die Arbeit. Als ich alles zusammenfügte, war es inzwischen schon Januar 2017. ich war überrascht, wie gut es funktioniert. Die Eindrücke der Wanderung wurden direkt wieder lebendig und meine vier Freunde und ich wollten am liebsten direkt wieder die Wanderschuhe schnüren und aufbrechen zur nächsten Tour – denn der Ruf der Natur ist allgegenwärtig – wir müssen nur zuhören.

Blick auf das Kärlingerhaus mit Funtensee

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